MCTs – Mittelkettige Fettsäuren und die Fettverdauung

Der Begriff MCT kommt aus dem Englischen und steht für Medium Chain Triglycerides.
(Auf Deutsch sind das Mittelkettige Fettsäuren und werden mit MFS abgekürzt.)
Mittelkettige Fettsäuren gehören zu den gesättigten Fettsäuren, da sie keine Doppelbindungen zwischen den C-Atomen aufweisen.
(Ungesättigten Fettsäuren weisen eine oder mehrere Doppelbindungen auf, daher die Bezeichnung einfach/mehrfach ungesättigt. Dazu mehr in einem späteren Beitrag).

Zu den mittelkettigen Fettsäuren zählen die Capron- (C6), Capryl- (C8), Caprin- (C10) und die Laurinsäure (C12). Die Laurinsäure wird je nach Literatur auch zu den langkettigen Fettsäuren gezählt.
Die Zahl hinter dem C bezeichnet die Anzahl der C-Atome und somit die Länge der Kette.
MCTs kommen im Kokosfett, im Palmkernöl und in kleineren Mengen auch in der Butter vor.
Die im Handel erhältlichen MCT Öle und Pulver bestehen hauptsächlich aus Capryl – und Caprinsäure (C8 und C10) in einem ungefähren Verhältnis von 2:1.

Das C8 wird von allen MCTs am schnellsten vom Körper aufgenommen.
Dass die MCTs schneller und einfacher als alle anderen Fette vom Körper verwertet werden hat damit zu tun, dass weniger “Arbeitsschritte“ zur Umwandlung in Energie benötigt werden.

In der folgenden Grafik zur Fettverdauung werden die Prozesse sehr schön dargestellt. Rechts die MCTs und links die herkömmlichen Fette:

 

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